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         Planung und Beschaffung eines HLF 10 

                  Blankenbachs Feuerwehr

                 fit für die Zukunft machen

 

Gemeinderat: Blankenbacher Politiker unterstützen

Anregungen nach Sonderausstattung der Feuerwehr

Die Aus­sch­rei­bung für das neue Hil­fe­leis­tungs­lösch­grup­pen­fahr­zeug (HLF 10) der Blan­ken­ba­cher Feu­er­wehr kann auf den Weg ge­bracht wer­den. Der Ge­me in­de­rat un­ter­stütz­te am Mon­ta­g­a­bend al­le Aus­stat­tungs­vor­schlä­ge, die über die vor­ge­schrie­be­ne Aus­rüs­tung hin­aus­ge­hen.

"Wir müssen heute etwas kaufen, was für die kommenden 30 Jahre hält und den Herausforderungen standhält", erläuterte der stellvertretende Kommandant, Mike Steigerwald. Deshalb sei Weitsicht gefragt. "Ein Stück weit ist das alles in die Glaskugel gucken", verdeutlichte er auch, dass sich nicht alle kommenden Anforderungen abschätzen lassen.

Angesichts von weniger Personal warb er zum Beispiel für eine mechanische Hilfe, um die Steckleiter vom Dach des Fahrzeugs entnehmen zu können. Damit wären statt fünf Leuten nur zwei Leute nötig, um sie aufzubauen, sagte Steigerwald. "Mit Blick auf die Zukunft ist das gut investiertes Geld."

Zudem plädierte er für eine spezielle Tauchpumpe auf dem neuen Auto. Diese sei auf Hochwasserszenarien ausgelegt und damit für wesentlich höhere Wassermengen konzipiert, so dass Keller schneller leergepumpt werden könnten. Beim Hochwasser in Folge des Starkregens im Mai 2017 sei die Idee entstanden, dass es gut wäre, so etwas auf dem Auto zu haben, begründete Steigerwald den Sonderwunsch.

Ein weiteres Szenario, für das sich die Blankenbacher Feuerwehr rüsten möchte, sind Wald- oder Flächenbrände. Um diesen Lagen besser begegnen zu können, wurde ein Faltbehälter auf die Liste genommen.

Darüber hinaus sind eine Standheizung, ein Messgerät für Gase sowie eine Anlage, die den Umgang mit Schaummitteln vereinfacht, vorgesehen. Die Gemeinderäte unterstützten die Wünsche der Feuerwehr vollumfänglich und gaben Steigerwald mit auf den Weg, die Elemente fest in die Ausschreibung aufzunehmen.

Im kommenden Jahr soll das neue Feuerwehrauto gekauft werden. Laut Bürgermeister Matthias Müller (CSU) kostet es etwa 317.000 Euro, wobei die Regierung von Unterfranken rund 84.000 Euro zuschießt. Voraussichtlich im September, wenn das Ergebnis der Ausschreibung vorliegt, wird der Auftrag vergeben.

Quelle Main Echo 27.07.2019

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© Uwe Pfaff